Das Festival für selbstgebaute Musik

Das Festival für selbstgebaute Musik stellt zwei Aspekte in den Vordergrund: Ungewöhnliche selbstgebaute Instrumente und eigenwillige, nonkonforme musikalische Konzepte. 2020 widmete sich das Festival dabei vor allem Fragen nach Transformationsräumen, Partizipationsformaten und der (stadt)politischen Relevanz des eigenen Projekts. Gerade letzteres erscheint angesichts der Entwicklungen in der Berliner Musik- und Soziokultur und den immer weiter schwindenden Freiräumen dringend geboten. In Workshops, Konzerten und Ausstellungen für Kinder und Erwachsene im Haus der Statistik und auf dem RAW-Gelände wurde sich ausgehend vom Thema Selbstbau von Musikinstrumenten an drei Festivaltagen auf die Suche nach Freiräumen begeben, in einem Kontext, in dem vermeintlich keine mehr sind.

Das Festival für selbstgebaute Musik Banner