Popkulturelle Veranstaltungen in Berlin, wie Festivals, Konzertreihen oder Workshops, werden vom Musicboard durch seine Projektförderprogramme Festivalförderung, Karrieresprungbrett und Pop im Kiez unterstützt. Neben rund 250 geförderten Einzelveranstaltungen jährlich richtet das Musicboard selbst seit 2015 das internationale Pop-Kultur Festival aus und seit 2018 – für und mit Musikbegeisterten der Stadt – auch die Fête de la Musique.
Seit 2015 eröffnet das Festival Pop-Kultur mit Konzerten, Talks, Lesungen, Filmen und eigens für das Festival produzierten Commissioned Works einen ebenso diskursiven wie vielfältigen und inklusiven Raum. Pop-Kultur ist ein Bindestrich zwischen Perspektiven von Künstler*innen und der Gesellschaft, mit der sie sich auseinandersetzen. Es ermöglicht nachhaltige Diskussionen weit über die eigentliche Musik hinaus.
Am Tag des Sommeranfangs, dem 21. Juni jedes Jahres, feiert Berlin die Fête de la Musique. Seit dem Jahr 2018 wird sie vom Musicboard Berlin organisiert und veranstaltet. Auf rund hundert Bühnen im öffentlichen Raum aller Bezirke bietet die Musikszene Berlins ihre Kunst der Stadt und ihren Besucher*innen dar: ein Fest für und mit Berlin, das von der Freude an der Musik und einem großen bürgerlichen Engagement lebt.
Das DIY Music Career Lab ist ein zwölfteiliges Programm für Berliner Musiker*innen in der frühen Karrierephase und mit Migrationsgeschichte, präsentiert von Borderless Creatures. Durch die Kombination aus Workshops, Jam-Sessions und einem abschließenden Live-Showcase bietet das Programm praktische Werkzeuge in den Bereichen Selbstmanagement, Finanzierung, Promotion und Musikverlag. Die Teilnehmenden entwickeln ihre künstlerische Praxis weiter, arbeiten mit anderen zusammen und knüpfen bedeutungsvolle Kontakte innerhalb der Berliner Musikszene. In dieser Sitzung setzen sich die Teilnehmer*innen mit ihrer künstlerischen Identität, ihrer Ausrichtung und ihren Zielen in Berlin auseinander.
Das Roj Sound Music Festival ist ein erstmalig stattfindendes, zweitägiges Musikfestival in Berlin, das kurdische Musik mit der urbanen Szene verbindet. Nachwuchskünstler*innen erhalten eine Bühne, Workshops führen zur gemeinsamen Songperformance, ergänzt durch Inputs u. a. aus der Musikindustrie. Das Festival ist offen für alle und stärkt Austausch, Vernetzung und Vielfalt in der Berliner Popkultur.
Dub&Dal dreht sich um das Feiern von Herkunft und Gemeinschaft mit dem Ziel, weltweit Räume zu schaffen, die sich wie zu Hause anfühlen, aber für alle zugänglich sind. Das Festival bietet drei Tage lang herzhaftes Dal, zwei handgefertigten Soundsystemen und vielfältige südasiatische Kultur. Das Festivalkonzept SOUNDMASH interpretiert den jamaikanischen Soundclash als eine von Frauen angeführte Feier des klanglichen Austauschs neu, mit Roots Daughters und Angel Audio von FemmeBassMafia sowie den MCs Warrior Queen und MC Yallah. Neben Live-Musik sowie DJ-Sets gibt es verschieden Workshops und eine Gemeinschaftsküche.
Das DIY Music Career Lab ist ein zwölfteiliges Programm für Berliner Musiker*innen in der frühen Karrierephase und mit Migrationsgeschichte, präsentiert von Borderless Creatures. Durch die Kombination aus Workshops, Jam-Sessions und einem abschließenden Live-Showcase bietet das Programm praktische Werkzeuge in den Bereichen Selbstmanagement, Finanzierung, Promotion und Musikverlag. Die Teilnehmenden entwickeln ihre künstlerische Praxis weiter, arbeiten mit anderen zusammen und knüpfen bedeutungsvolle Kontakte innerhalb der Berliner Musikszene. In dieser Sitzung lernen die Teilnehmer*innen, wie man mit anderen zusammenarbeitet, gemeinsam Ideen entwickelt und kooperative Prozesse zu klaren musikalischen Ergebnissen strukturiert.
Das WEIRDWAVES Festival ist ein zweitägiges Musik- und Kunstfestival, das von der Punk-, Avantgarde- und DIY-Kultur inspiriert ist. Es verstärkt Ausdrucksformen, die abseits des Mainstreams gedeihen, und feiert Berlins rebellische Identität sowie seinen unabhängigen Geist. Das Festival bietet ein immersives Erlebnis mit Live-Konzerten, Drag-Shows, Freak-Shows, DJs, visuellen Darbietungen und Kunst! Die Veranstaltung ist inklusiv und barrierefrei gestaltet.
Last Resort ist eine in Berlin ansässige Clubreihe, die von Basy Tropikalne und Kebrada kuratiert wird. Im Rahmen dieser Reihe finden Veranstaltungen statt, bei denen Berliner Künstler*innen gemeinsam mit international renommierten Namen auftreten und experimentierfreudige, basslastige Klänge aus Lateinamerika, Afrika, deren Diasporas und darüber hinaus präsentieren. Geleitet von einem dekolonialen Ansatz, der sowohl das Programm als auch die Erzählweise prägt, verstärkt das Projekt weltweit unterrepräsentierte Stimmen und festigt gleichzeitig Berlins Rolle als Drehscheibe für eine inklusive Clubkultur. Mit dabei sind Mun Sing, Mobilegirl, jaijiu, Dengue Dengue Dengue, Rama und Basy Tropikalne.
Outside the BigMac ist eine Reihe von Mini-Festivals, die den Karneval der Außenseiter, der Unangepassten und der Andersartigen zelebrieren. Die Veranstaltungen stärken das Netzwerk Berliner Künstler*innen und schaffen einen Raum für ungewöhnliche Popmusik. Bei der dritten Ausgabe im Juni eröffnet Lucy Park im Panke-Garten das Festival, gefolgt von einer Tee-Runde, um die Sinne und den Geist des Publikums zu wecken. Danach führt Cedrik Fermont mit einem Vortrag in den Kontext des Abends ein. Anschließend kann das Publikum die Musik von Witch 'n' Monk, Audrey Chen und Mitsune gemeinsam genießen.
Das DIY Music Career Lab ist ein zwölfteiliges Programm für Berliner Musiker*innen in der frühen Karrierephase und mit Migrationsgeschichte, präsentiert von Borderless Creatures. Durch die Kombination aus Workshops, Jam-Sessions und einem abschließenden Live-Showcase bietet das Programm praktische Werkzeuge in den Bereichen Selbstmanagement, Finanzierung, Promotion und Musikverlag. Die Teilnehmenden entwickeln ihre künstlerische Praxis weiter, arbeiten mit anderen zusammen und knüpfen bedeutungsvolle Kontakte innerhalb der Berliner Musikszene. In dieser Sitzung beschäftigen sich die Teilnehmenden mit Strategien für die freiberufliche Tätigkeit, wie man Aufträge erhält und wie man sich als Künstler*in positioniert.
Gegründet von einem in Berlin ansässigen Kollektiv osteuropäischer Migrant*innen, ist das Gantiadi Festival eine unabhängige, selbstorganisierte und multidisziplinäre Kulturplattform. Das Festival hat das Ziel aufstrebenden Stimmen und gesellschaftspolitischen Realitäten aus unterrepräsentierten Regionen Sichtbarkeit zu verleihen. Seit seiner Gründung hat das Festival ein eigenständiges Format entwickelt, das Film, Live-Musik, Screenings, Podiumsdiskussionen und Ausstellungen miteinander verbindet. Mit dabei sind unter anderem die in Berlin ansässigen Techno-Künstler*innen Charlie, Olha und Ly Sas.
Knistern beschreibt ein knisterndes Geräusch und ist zugleich eine Metapher für das, was zwischen Menschen in der Luft liegt. Die Reihe Knistern bringt jedes Mal zwei Künstler*innen und eine musikalische Idee zusammen, an der sie gerade arbeiten. Sie präsentieren ihre aktuellen Arbeiten in einem kurzen Set und haben anschließend Gelegenheit, ihre musikalischen Ideen im Gespräch miteinander, mit einem Musikjournalisten und dem Publikum zu teilen. Am 7. Juni 2026 trifft Bex Burch auf eine Künstlerin mit einem genreübergreifenden Sound, der Soul, Jazz und R&B miteinander verbindet. Die Künstlerin wird Ende Mai namentlich angekündigt. Moderiert von Tmnit Ghide und mit einem Brunch von den Bad Apples.
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