Stipendien & Residenzen 2016

Pressemitteilung vom 10.05.2016

Kreative Popmusik braucht innovative Förderung: Als einzige Institution deutschlandweit vergibt das Musicboard Berlin Stipendien und Residenzen an Popkünstler_innen. 2016 werden 28 Stipendien mit einer Gesamtsumme von 129.700,00 Euro vergeben, wovon sich sechs Musiker_innen über eine Künstlerresidenz im Ausland freuen können.

Das Musicboard vergibt zusammen mit einer unabhängigen Jury seit 2013 Stipendien und Residenzen an Popkünstler_innen, die in Berlin leben und hier ihren beruflichen Mittelpunkt haben, wobei das Herkunftsland keine Rolle spielt. Es wurden bereits 55 Künstler_innen gefördert, die durch besonders kreative Leistungen hervorgetreten sind und als professionelle Musiker_innen arbeiten. Im Laufe der drei Jahre seines Bestehens hat das Musicboard mittlerweile sechs Auslandsresidenzen akquiriert: Neben einer dreimonatigem Residenz in der Villa Aurora in L.A  können 2016 auch Aufenthalte in Detroit, Marseille, beim LePlan in Ris Orangis bei Paris, Teheran und Neu-Delhi in Zusammenarbeit mit unterschiedlichen Kooperationspartnern wie u.a. dem Goethe Institut, Border Movement und der A.M.I. – Aide aux Musiques Innovatrices vergeben werden. Durch die Auslandsstipendien und Residenzen treibt das Musicboard Berlin die weitere Internationalisierung der Berliner Popkultur voran und ermöglicht Berliner Künstler_innen den Blick über den Tellerrand.

Das Stipendien- und Residenzprogramm wurde 2016 zum vierten Mal ausgeschrieben, 218 Musiker_innen haben einen Antrag eingereicht. Die Stipendiaten_innen wurden durch eine unabhängige Jury aus Berliner Popexpert_innen ausgewählt, die sich aus Anne Haffmans (Musik -und Labelmanagerin Domino Records), Charlotte Goltermann (Geschäftsführerin musique couture), Katja Lucker (Geschäftsführerin Musicboard Berlin GmbH), Heiko Hoffmann (Chefredakteur Groove) und Jens Balzer (Popexperte, Berliner Zeitung) zusammensetzte.

Folgende Künstler_innen erhalten 2016 ein Stipendium:

Die Residenz in Ris Orangis / Paris bei LePlan 2016 erhält:

Die Residenz in Marseille bei der A.M.I. 2016 erhält:

Die Residenz in Teheran 2016 erhält:

Die Residenz in Neu-Delhi 2016 erhält:

Die Residenz in Detroit 2016 erhält:

Die Residenz in der Villa Aurora, L.A. 2017 erhält:

Statement der Jury: „Wir finden es gut, dass wir in Berlin Budgets zur Verfügung haben, mit denen Popmusik im weitesten Sinne gefördert wird: Die zahlreichen Anträge, die dieses Jahr eingereicht wurden, spiegeln die große Bandbreite von Stilen und Projektvorhaben der Berliner Musikszene wider. Die Freude bei uns ist groß, dass in den vergangenen Jahren so tolle Sachen aus der Stipendien- und Residenzvergabe erwachsen sind, wo unter anderem Künstler_innen wie Isolation Berlin, Die höchste Eisenbahn, Von Wegen Lisbeth, Apples in Space, Planningtorock, Lary oder Black Cracker gefördert wurden. Wir haben wieder versucht aus den interessanten, musikalisch sehr vielfältigen Einreichungen eine gute Auswahl zu treffen und hoffen, mit der Anschubfinanzierung des Musicboards diese Berliner Musiker_innen ein weiteres Stück nach vorne zu bringen und sind natürlich sehr gespannt auf ihre weitere Entwicklung.“

Katja Lucker: „Wir freuen uns sehr, dieses Jahr u.a. sehr junge Musiker wie DJ Paypal oder Quebec Suicide Brain Bank mit Stipendien zu unterstützen, der eine bereits auf dem Weg zu internationalem Renommee, der andere, frisch vom Abitur mit viel Talent auf dem Weg ins professionelle Musikbusiness.“

Weitere Informationen zu den diesjährigen Stipendiaten_innen finden Sie demnächst auf unserer Webseite. Wir freuen uns über Veröffentlichungen und Interviewanfragen.

Schöne Grüße

Katja Lucker
Geschäftsführerin Musicboard Berlin GmbH

Download: PM_Musicboard_Stipendien_Residenzen_2016.pdf