MADANII

Unter dem Mädchennamen ihrer Mutter MADANII mischt die Deutsch-Iranerin und Wahlberlinerin Dena Zarrin den Berliner Untergrund auf. Irgendwo zwischen »Orient« und »Okzident« konfrontiert sie ihr Publikum mit exotisierenden Stereotypen mit Hilfe ihrer einzigartigen Kombination aus Pop, RnB, Elektro und Elementen ihrer iranischen Geschichte sowie gesellschaftskritischen und politischen Themen. Mit ›ROSEMVRY‹ brachte MADANII als dritte Single einen eingängigen Popsong heraus der von Kommunikationsproblemen in einer Beziehung handelt. Soweit so Standard jedoch findet sich hier mit Bedacht ins Songgewebe eingebettet der Klang einer Kamanche, eines der ältesten persischen Saiteninstrumente und zeigt wie Elemente verschiedener Welten auf eine so unaufgeregte Art und Weise vereint werden können.

2017 erhielt MADANII eine Förderung in Höhe von 5.000 Euro für die Arbeit an ihrer Visual-Debüt-EP ›DO I LOOK DANGEROUS 2 U?‹.

MADANII erhält 2018 die Resident in Teheran, Iran.

MADANII (Foto: Michael Demmel)
MADANII (Foto: Michael Demmel)