gölgede-güneşte

 

Foto: Sevda Hamzacebi

gölgede-güneşte (dt.: in Sonne und Schatten), das seinen Namen dem berühmten Roman Eduardo Galeanos entlehnt, ist das kollektive Musikprojekt von vier in Berlin lebenden Musiker*innen aus der Türkei und Japan. Der Name gölgede-güneşte verweist neben einer Vielzahl weiterer Lesarten auf die emotionale Bandbreite des Projekts, die sich in gleichermaßen melancholischen wie hoffnungsvollen Melodien artikuliert. Gegründet in Istanbul, setzte sich gölgede-güneşte zum Ziel, möglichst diverse (kulturelle) Einflüsse zu verschmelzen – sowohl in musikalisch-melodischer als auch lyrisch-textlicher Hinsicht. gölgede-güneştes Tracks nehmen dabei persönliche Erfahrungen zum Anlass, um aus ihren heterogenen Elementen ein kollektives Narrativ zu entwickeln. Obgleich jedes Element einer anderen Quelle und einem anderen Motiv entspringt, besticht gölgede-güneştes Klang durch Harmonie und spiegelt so die vielfältige Einheit und Universalität menschlicher Erfahrung wider.

gölgede-güneşte erhalten 2020 die Inlandsresidenz im ZK/U Berlin.

Facebook  / Instagram