Godmother

Godmother sind Kritische Theorie im Popmusik-Drag. Eine nicht-binäre Identität wird zur Weltanschauung, die Dichotomien wie »echt« und »künstlich«, Selbst und A/andere(s), Ehrlichkeit und Ironie auf die Probe stellt. Ihr Genre übergreifender Ansatz klingt zu anachronistisch, um wirklich zeitgenössisch zu sein, und zu widerspenstig, um wirklich als retro gelten zu können. Cabaret contemporain, gitarrenloser Glam, Laptop-Synthiepop und Grand-Piano-House: oldies but newbies. Mit einer konzeptuellen Ver(w)irrung des Marktes erblickten Godmother 2012 mit ›Theme Song from James Bond 23‹ das Licht der Welt und konnten so eine Viertelmillion YouTube-Plays für sich verbuchen. Seitdem ist viel geschehen: Der Song ›MTFTM‹ weckte das Interesse des Avantgarde Künstlers Genesis Breyer P-Orridge, das entsprechende Musikvideo schaffte es in die offizielle Auswahl des Pornfilmfestivals Berlin und ein selbstbetiteltes Album-Debüt erschien 2018 samt Release-Konzert in der Volksbühne Berlin und Auftritten mit Sons Of An Illustrious Father.

2015 begleiteten Godmother Cakes Da Killa aut Tour und erhielten hierfür eine Musicboard Supporttourförderung.

Godmother erhalten 2020 eine Förderung in Höhe von 6.000 Euro für die Arbeit an neuem Album-Material sowie die Produktion und den (audio-visuellen) Release zweier Single-Auskopplungen.

Godmother (Foto: Andrey Kezzyn)
Godmother (Foto: Andrey Kezzyn)