Gigolo Tears

Foto: Elisa Montero

Gigolo Tears klingt nach Banana Split, gebrochenen Herzen und den eingeölten Muskeln einer Bodybuilderin am Strand. Es ist das Soloprojekt von Christin Elmar Schalko, Produzentin, Sängerin und eine Hälfte des Hamburger Ex-Duos Zucker, die bereits mit den Sternen, Carsten Erobique Meyer oder auch dem Theater Bremen kollaboriert haben. Schalko behauptet: »Gigolo Tears was founded either to make every man on this planet cry or at least to make every woman dance«. Der Name Gigolo Tears verspricht große Schnulzen, liefert allerdings Empowerment Hits zum mitgröhlen. In der Spannungsfläche von Wut, Humor und Lebensfreude verbindet Schalko relevante Themen und Motive in ihren scheinbar ungebrochen poppigen Stücken und mischt sie selbstbewusst mit Feminismus, Melancholie und Attitude. Dabei hat sie nie Angst vor der großen Geste, der epischen Melodie, den Plastikstreichern. Die Verheißung von Pop liegt seidig schimmernd in der Luft.

Gigolo Tears erhält 2020 eine Förderung in Höhe von 3.000 Euro für die Arbeit an ihrem aktuellem Album, Live-Show und Video-Material.

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