Dan Bodan

Foto: privat

Dan Bodan ist ein Kind der Noise- und Elektro-Szene Montreals der frühen 2000er. Sein aktuelles Projekt begann er mit seiner Ankunft in Berlin 2007. Für dieses fusioniert er traditionelles Songwriting mit zeitgenössischen musikalischen Experimenten. Dan Bodan hat zwei Alben, zwei EPs und eine Menge Remixe auf Labels wie DFA Records, 1080p, Mangrove oder Radd Lounge veröffentlicht. Als Kollaborationsprojekt geplant, arbeitete er mit gleichgesinnten Künstlern wie etwa Physical Therapy, M.E.S.H, Ville Haimala (Amnesia Scanner), Alexis Taylor, Elysia Crampton, den bildenden Künstler*innen Simon Denny and Julien Ceccaldi, den Dichter*innen Dena Yago and Pablo Larios, der Filmemacherin Margaret Haines und den 3D Künstler*innen Miles Martinez and Kyselina zusammen. Über die Jahre präsentierte Dan Bodin seine Werke dem CTM Festival, MOMA PS1, der Red Bull Music Academy, auf der 9. Berlin Bienniale und auf der Manifesta 11. Als Teil des Matana Roberts Ensembles eröffnete er 2016 das Berlin Jazz Festival. Neben seinen eigenen Projekten arbeitete er als musikalischer Leiter des experimentellen Berliner Theaterunternehmens The New Theatre, er hielt auf der Documenta 14 eine Serie von Masterclasses ab und hatte eine Rolle in Britta Thie’s Webserie Translantics für ARTE. Seine Schriften wurden unter anderem in Texte Zur Kunst und Spike veröffentlicht.

Dan Bodan ist Stipendiat der Residenz in Teheran – in Kooperation mit dem Goethe Institut.

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