19 Projekte starten Karrieresprungbrett

Pressemitteilung 21.06.2013

Für das Programm Karrieresprungbrett Berlin wurden 85 Anträge eingereicht. Das Gesamtvolumen der 85 Anträge betrug 4.036.292,81€, ausgeschüttet werden 462.083,93€ für 19 Projekte. Gemeinsam mit dem Musicboard-Beirat, der aus den kompetentesten Popmachern Berlins zusammengesetzt ist, hat sich Katja Lucker als Musikbeauftragte Berlins für die Förderung von 19 Projekten ausgesprochen. Sie erklärte: „Wir haben unglaublich gute Anträge erhalten und freuen uns, dass wir so schnell nach dem Start des Musicboards gute und innovative Popkultur-Projekte auf den Weg bringen und unterstützen können. Es zeigt sich, dass das Musicboard nicht nur mit finanzieller Unterstützung helfen kann, sondern vor allem, indem es Ideen und kreative Köpfe zusammenbringt.“

Die geförderten Projekte umfassen ein breites Spektrum. Ein Schwerpunkt liegt auf Veranstaltungsreihen: etablierte Formate nehmen NachwuchskünstlerInnen in ihr Programm auf oder geben ihnen eine Bühne in einem professionellen Umfeld. Daneben gibt es einige Projekte im Bereich Professionalisierung von Musiker_innen. Ein wichtiger Aspekt bei der Karriereförderung ist auch, Popkultur Plattformen zu geben, weshalb auch in dieser Kategorie prominente Vertreter_innen unter den Geförderten zu finden sind, die sich mit Unterstützung des Musicboards stärker auf Nachwuchs konzentrieren wollen.

Björn Böhning, Chef der Senatskanzlei zu der ersten Förderrunde: „Mit dem Musicboard hat der Berliner Senat das Herz der Berliner Musikszene getroffen. Das beweisen nicht nur die sehr guten Projekte, die gefördert werden. Das Musicboard schafft es, innovative Ideen von Künstler_innen und Branche zu verknüpfen und Kooperationen entstehen zu lassen, wo sie vorher unmöglich schienen. Mit dem Professionalisierungsprogramm „Karrieresprungbrett Berlin“ und den Initiativen zu „Pop im Kiez“ packt das Musicboard Themen an, die in der Musikszene Berlins seit langem virulent sind.“

Katja Lucker ergänzt hierzu: „Zwei Projekte liegen mir besonders am Herzen und ich bin froh, sie unterstützen zu können, denn sie beschäftigen sich mit dem Thema Frauen in der Popkultur und wollen hier neue Akzente setzen.“

Stipendien- und Residenzprogramme für PopmusikerInnen

Das Musicboard wird 2013 ein für Deutschland einmaliges Stipendien- und Residenzprogramm starten. Hierzu findet am 27. Juni das erste Mal ein Kamingespräch zu dem Thema „Moderne Künstler_innenförderung in der Popkultur – Stipendien und Residenzen“ mit ca. 30 geladenen nationalen und internationalen Expert_innen, Künstler_innen und kreativen Köpfen der Popkultur statt.

Download: Musicboard_PM_21_06_2013.pdf