Am 6. und 7. Dezember 2025 lädt das Silent Green Kulturquartier zum Open House mit Winterfest im festlichen Ambiente ein.
Auf dem Wintermarkt, der sowohl indoor als auch im Freien stattfindet, präsentieren sich die Mieter*innen des Silent Green. Zudem können an Marktständen handgefertigte, regionale und nachhaltige Produkte erworben werden. Kulinarisch werden die Besucher*innen von der MARS-Küche mit winterlichen Spezialitäten verwöhnt. Für die kleinen Gäste gibt es kreative Bastelangebote sowie einen Selbstmach-Stand für Lebkuchen und Stockbrot auf der Wiese. Kunst, Musik und Begegnung prägen das Programm mit Konzerten, DJ‑Sets, Filmvorführungen und einem Familienprogramm. Außerdem kann die faszinierende Geschichte des historisch geschützten Geländes bei kostenlosen Führungen entdeckt werden.
Als Teil der Mieter*innengemeinschaft des silent green präsentiert das Musicboard Berlin drei Konzerte aktueller und ehemaliger geförderter Musiker*innen in der Kuppelhalle:
Am 6.12. um 17 Uhr: EERA
Am 6.12. um 19 Uhr: Martha Rose
Am 7.12. um 15 Uhr: powli
Die in Berlin lebende norwegische Künstlerin EERA verwebt in ihrer Musik schimmernden elektronischen Pop, introspektive Songwriter-Tiefe und traumartige Anklänge an Broadcast und PJ Harvey. Dabei erforscht sie Themen wie Selbstwert, Liebe, weibliche Rollenbilder und den Druck, gleichzeitig stark und verletzlich sein zu müssen. Ihre Songs holen die Stimmen von Marilyn Monroe, Shirley MacLaine und anderen in die Gegenwart und spiegeln zugleich EERAs eigene Erfahrungen – von Angst und Zweifel bis hin zu Selbstakzeptanz und Stärke. Mit ›I’ll stop when I’m done‹ veröffentlicht sie ihr drittes und zugleich erstes research-basiertes Album, produziert von Chris Taylor (Grizzly Bear).
Martha Rose ist eine englische Musikerin, die in Berlin lebt. Ihr aktuelles Soloalbum ›Close to Close‹ wurde gemeinsam mit ET (Discovery Zone, John Moods) in Neukölln produziert und gemischt. Das Album verbindet gesampelte Stimmen, Wasserklänge, Flöten und hauchige Synthesizer-Sounds mit Drum Machines und einer Auswahl an Vintage-Yamaha-Keyboards und schafft so einen minimalistischen, intimen Raum. Beeinflusst von Daniel Johnston, Anna Domino, Laurie Anderson und Kate Bush erforscht ihre Arbeit sanft und behutsam das Beinahe-Erkennen der Liebe durch die Linse eines 80er-Jahre-Outsider-Art-Pop.
powli ist eine Berliner Sängerin, Songwriterin, Producerin und Indie-Pop-Künstlerin. Ihre Debütsingle ›Money‹ (2019) fängt ihre energetische, mitreißende Art ein und verbindet eine Mischung aus Catchiness, Haltung und emotionaler Offenheit. Mit ihrem aktuellen Release ›Fingertips‹ eröffnet powli ein neues Kapitel ihres Sounds, in dem sie spielerisch Hip-Hop-Elemente mit modernen Pop-Arrangements verbindet. Ihre Musik lebt von selbstbewussten, empowernden Texten und zugleich von Verletzlichkeit: Sie erzählt von Liebe, Angst, Träumen und den Menschen, die ihr Leben prägen.
Der Eintritt ist frei.