Texte zum Pop

Sachbücher


Wir müssen hier raus! Krautrock, Free Beat, Reeducation

Autor: Wolfgang Seidel
Verlag: Ventil Verlag (Erscheinungstermin: 29. April 2016)

Mit »Wir müssen hier raus!« hat Wolfgang Seidel, Gründungsmitglied der Ton Steine Scherben, eine Gegenerzählung zu den inzwischen gängigen Darstellungen des Krautrock verfasst. Mit dem Wissen desjenigen, der dabei war, bei den Hausbesetzungen und Demos, den ersten Konzerten von Bands wie Cluster, Tangerine Dream und Ashra Tempel, legt Seidel ein Buch vor, das die alte Bundesrepublik wieder zum Leben erweckt. Ein Land mit all seinen Widersprüchen und Kämpfen, in dem gerade deswegen entstehen konnte, was heute als Krautrock gefeiert wird und was damals ein Versuch war, den Soundtrack zur Revolution beizusteuern.


Schleifen – Zur Geschichte und Ästhetik des Loops

Autor: Tilman Baumgärtel
Verlag: Kulturverlag Kadmos (Erscheinungstermin: 26. April 2016)

Namhafte Künstler und Musiker wie Nam June Paik und Elvis Presley, Karlheinz Stockhausen und die Beatles, Peter Roehr und Andy Warhol, Terry Riley und Ken Kesey haben in der Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg mit Loops gearbeitet – kurzen, mit Hilfe von Aufzeichnungsmedien wiederholten Ton- oder Bildsequenzen. Indem sie von diesem erstaunlich flexiblen und vielseitigen ästhetischen Mittel Gebrauch machten, erzielten sie sehr verschiedene ästhetische Resultate. Loops können zu den wichtigsten ästhetischen Gestaltungsmitteln der postmodernen Ästhetik gezählt werden, doch sind sie als ästhetisches Phänomen bisher weitgehend übersehen worden. Dieses Buch schildert zum ersten Mal ihre Entwicklung von einer technischen Fehlfunktion zur Grundlage von ganzen Subkulturen – wie der Techno- und Hip-Hop-Szene – und erzählt so zugleich eine Geheimnisgeschichte der Kultur in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts.


Doppelleben – Kunst und Popmusik

Autor: Jörg Heiser
Verlag: Philo Fine Arts  (Erscheinungstermin: 05. Januar 2016)

Was versprach sich Andy Warhol davon, als Produzent von The Velvet Underground im Musikgeschäft zu agieren, und was erhoffte sich umgekehrt die Band von diesem Produzenten? Wie wichtig sind Utopien der Synthese zwischen Musik und Kunst für Brian Eno, Laurie Anderson oder Fatima Al Qadiri? Und welche subversive Dystopie, ausgedrückt in transgressiven Bildern und Noise, ließ aus der britischen Künstlergruppe COUM Transmissions Mitte der 70er-jahre die Band Throbbing Gristle werden? Der Kontextwechsel zwischen Kunst und Popmusik – so argumentiert Jörg Heiser – ist der Versuch, für Widersprüche, die in dem einen Zusammenhang auftauchen, Lösungen im anderen zu finden. Welcher Art sind diese Widersprüche, wann kommt der Kontextwechsel einer Suche nach Lösungen gleich und wann einer Flucht vor Problemen?


A Typical Girl: Ein Memoir

Autor: Viv Albertine
Verlag: Suhrkamp Verlag (Erscheinungstermin: 08. Mai 2016)

London, Mitte der Siebziger. Die Popkultur wird neu erfunden, in der revolutionären Ursuppe des Punk scheint alles möglich. Aber gilt das auch für Frauen? Gibt es außer Groupie, Elfe oder Rockröhre noch andere Rollen? Besteht vielleicht zum ersten Mal die Chance, mit allen Typical-Girl-Klischees aufzuräumen, statt selber eins zu werden?
Viv Albertine wurde zum Riot Girl, lange bevor es diesen Ausdruck gab. Bei den legendären Flowers of Romance kreierte sie neben Sid Vicious (später Sex Pistols) und Keith Levene (später PIL) ihren individuellen Gitarrensound. Um dann mit den Slits, der ersten autonomen Frauenpunkband, die Türen aufzustoßen, durch die später Madonna oder Lady Gaga eigene Wege gehen konnten.
Wie die Punkszene entstand, wie sie aus weiblicher Sicht erlebt und feministisch neu erfunden wurde und welche Rückschläge es dabei gab – all das wurde noch nie so plastisch und zugleich so reflektiert, so abgeklärt und zugleich so amüsant geschildert wie von Viv Albertine in ihrem umwerfenden Memoir. Shoes off!


Futur II

Autor: Die Gruppe Ja, Panik
Verlag: Verbrecher Verlag (Erscheinungstermin: 11. November 2016)

Ja, Panik, die mittlerweile in Berlin ansässige österreichische Gruppe, feiert im Herbst dieses Jahres ihren zehnten Geburtstag. Aus diesem Anlass haben sich die Mitglieder in einem einmonatigen Experiment gegenseitig ihre Version der Bandgeschichte erzählt. Der Schlagzeuger Sebastian Janata und der Bassist Stefan Pabst begaben sich in die Ja, Panik-Archive in Wien und Berlin. Die Keyboarderin Laura Landergott interviewte die für die Bandgeschichte prägenden Persönlichkeiten. Die Resultate dieser Recherchen unterzog Songwriter Spechtl täglich einer strengen Prüfung. So entsteht aus dem E-Mail-Verkehr eine Geschichte der Gruppe.


POP- Ein Panorama der Gegenwart

Autor: Jens Balzer
Verlag: Rowohlt Berlin Verlag (Erscheinungstermin: 22. Juli 2016)

Von Helene Fischer bis zu Sunn O))), von den Waldschraten des Neo-Folk bis zum queeren Pop von Antony, vom Männlichkeitskult des Hip-Hop bis zum Minimal-Technorausch im Berliner Berghain: Popmusik ist die wichtigste Kunstform der Gegenwart, keine andere reagiert so direkt und schnell auf die Verfassung unserer Zeit. Jens Balzer liefert eine Gegenwartsdiagnose des Pop: einer Musik, die das rasende Tempo der digitalisierten Kultur spiegelt, das Glück und die Qual endloser Möglichkeiten, die Sehnsucht nach Ruhe ebenso wie den Wunsch, dem Leben erst richtig Fahrt zu geben. Jeder Künstler erschafft sich seine eigene Welt zwischen Sound und Performance, sanften Klängen und schrillem Trash, Minimalismus und Größenwahn. Doch wie finden wir uns in dieser Vielfalt künstlerischer Welten zurecht? Was unterscheidet guten von schlechtem Pop? Und was verrät er uns über die Zeit, in der wir leben? Der Popkritiker Jens Balzer ist stets ganz nah dran, ob als Konzertbesucher, tanzend im Club oder in der Begegnung mit Künstlern und Bands. In diesem Buch skizziert er Strömungen, Charaktere, Trends und Konstellationen der letzten zehn Jahre und lässt so ein Panorama des aktuellen Pop entstehen – der so viel mehr ist als nur Musik.


König von Deutschland- Erinnerungen an Ton Steine Scherben und mehr

Autor: Rio Reiser
Verlag: Kiepenheuer & Witsch Verlag  (Neuauflage/Erscheinungstermin: 09. Juni 2016)

Der König ist tot – es lebe der König! Rio Reiser hat deutsche Musikgeschichte geschrieben. Als Sänger und Texter der Band Ton Steine Scherben lieferte er in den Siebzigern mit Liedern wie „Keine Macht für niemand“ oder „Macht kaputt, was euch kaputt macht“ den Soundtrack zum Aufbruch einer ganzen Generation. In den Achtzigern wurde er als Solokünstler mit Hits wie „König von Deutschland“ und „Junimond“ schlagartig einem breiten Publikum bekannt. Von Reinhard Mey über Nena bis zu Jan Delay, Ferris MC oder Clueso – immer neue Musiker interpretieren seine Lieder und lassen sich inspirieren von der Poesie seiner Texte, von der Zärtlichkeit, der Kraft und der Kreativität seiner Sprachkunst. In seiner Autobiografie erzählt er von seinen Konflikten als politischer Mensch, als Künstler und als Liebender. Eine mitreißende, befreiende und frische Lebensgeschichte – mit einem aktuellen Vorwort von Rocko Schamoni.


Halt dich an deiner Liebe fest. Rio Reiser

Autor: Gert Möbius
Verlag: Aufbau Verlag (Erscheinungstermin: 17. Juni 2016)

Mit den Anarchohymnen „Keine Macht für Niemand“ und „Macht kaputt, was euch kaputt macht“ wurde die Band Ton Steine Scherben zum Sprachrohr der linken Szene, wo sich Alternative, Hausbesetzer und Wehrdienstverweigerer sammelten und neue Daseinskonzepte ausprobierten. Gert Möbius schildert in diesem Buch anhand von persönlichen Aufzeichnungen und Tagebüchern Rio Reisers die wilden Jahre, in denen die Welt auf den Kopf und wieder zurückgestellt wurde. Er zeigt aber auch die sensible und verletzliche Seite des Künstlers. Denn Rio Reiser litt an der Liebe und deren Vergehen und stürzte sich in immer neue erotische Abenteuer, deren Scheitern wir seine schönsten Liebeslieder verdanken.


Future Days: Krautrock and the Building of Modern Germany

Autor: David Stubbs
Verlag: Faber & Faber (Erscheinungstermin: 05. August 2014)

West Germany following the Second World War was a country in shock: estranged from its recent history, and adrift from the rest of Europe. But this disorientating landscape proved fertile ground for a generation of musicians who, from the 1960s onwards, would develop the experimental and various sounds that became known as Krautrock. Eschewing the Anglo-American jazz/blues tradition, they took their inspiration from elsewhere: the mysticism of the East; the fractured classicism of Stockhausen; the pneumatic repetition of industry and the dense forests of the Rhineland; the endless winding of Autobahns. Faust, Neu!, Cluster, Ash Ra Tempel, Amon Düül II, Can and Kraftwerk. These may not all be household names, but the influence of their ruminative, expansive compositions upon Western popular music is incalculable. These groups were key to the development of postpunk, electronica and ambient music. Without them Bowie would not have made his Berlin trilogy, Talking Heads would have been a straight-ahead rock band, and the Pet Shop Boys would have a completely different stage act. Future Days is an in-depth study of this meditative, sometimes abstract, often very beautiful music and the groups that made it, throwing light on the social and political context that informed them. It’s an indispensable book for those wanting to understand how much of today’s music came about, and to discover a wealth of highly influential and pioneering musicians.


Generation Mix: Zwischen Popkultur und Kunst

Herausgeber: Leonhard Dobusch/Valie Djordjevic
Verlag: iRIGHTS Media (Erscheinungstermin: 04. Mai 2014)

Die „Generation Remix“ kommt zu Wort: Musiker, Filmemacher, Netzkünstler, Videoaktivisten, Blogger, Facebook-Nutzer – sie alle remixen, was das Zeug hält. Der Remix ist ein Alltagsphänomen und verändert unsere Kultur. Er ist aber auch verboten – im deutschen Urheberrecht ist kein Platz für diese Art der Kreativität. Sie nimmt die Versatzstücke unserer Alltags- und Medienkultur und produziert daraus Neues.
Im Buch „Generation Remix“ erklären Remixerinnen und Remixer, was einen genialen Remix auszeichnet, erzählen von ihren Kämpfen mit einem veralteten Urheberrecht und präsentieren ihren persönlichen Lieblingsremix. Ergänzt werden diese Gespräche durch Beiträge der Remixkünstlerin Cornelia Sollfrank, des Musikers Georg Fischer, des Creative-Commons-Gründers Lawrence Lessig, des Urheberrechtsexperten Till Kreutzer und anderen.
Ohne Remix ist Kultur nicht möglich. Die Kampagne „Recht auf Remix“ setzt sich dafür ein, eine Ausnahmeregelung im Urheberrecht einzuführen, die Remixe unter bestimmten Bedingungen erlaubt. Remix soll nicht mehr illegal sein, sondern als Kunstform anerkannt werden. Pro verkauftem E-Book spendet der Verlag iRights.Media einen Euro an die Initiative „Recht auf Remix“.


Popgeschichte: Band 1: Konzepte und Methoden

Herausgeber: Bodo Mrozek , Alexa Geisthövel
Verlag: transcript – Histoire (Erscheinungstermin: April 2014)

Dieser Band will eine akademische Debatte über das bisher stark vernachlässigte Thema Popgeschichte anregen. Er fächert erstmalig verschiedene Ansätze und Methoden auf, mit denen sich Historiker_innen dem Thema Pop nähern können. Von den Cultural Studies über Körper-, Gender- und Konsumgeschichte bis zur Sound History stellt er verschiedene Zugänge vor und diskutiert ihre Relevanz für die zeitgeschichtliche Forschung.


Popgeschichte: Band 2: Zeithistorische Fallstudien 1958-1988

Herausgeber: Bodo Mrozek , Alexa Geisthövel, Jürgen Danyel
Verlag: transcript – Histoire (Erscheinungstermin: April 2014)

Dieser Band bündelt erstmals aktuelle Arbeiten zur Popgeschichte und macht das Thema Pop als relevanten Forschungsgegenstand der Zeitgeschichte sichtbar. Mit Fallstudien aus vier Jahrzehnten, die von politischer Mobilisierung über technische Innovation und Vermarktung bis zur Körperbildung reichen, zeigt er ein breites Spektrum möglicher Zugänge anhand exemplarischer Beispiele auf.


The Story of Pop

Autor: Karl Bruckmaier
Verlag: Murmann Verlag (Erscheinungstermin: 04. März 2014)

Córdoba im Jahre 822: An diesem Punkt vor über 1000 Jahren beginnt Karl Bruckmaier seine visionäre Zeitreise durch die Geschichte der Popmusik. Folgen Sie ihm per Anhalter durch eine Galaxis aus Klang und Farben mit vielen unerwarteten Zwischenstationen. Ungewöhnliche Helden, magische Orte und wegweisende Ereignisse der Zeitgeschichte weben eine Erzählung der Story of Pop, wie es noch keine gibt. Zwischen Clash der Kulturen und Streben nach Glück: My life was saved by rock’n’roll!
Karl Bruckmaier moderiert seit vielen Jahren musikjournalistische Sendungen im Bayerischen Rundfunk (Club 16, Zündfunk, Nachtmix). Seit 1981 schreibt er Pop – Kritiken für die Süddeutsche Zeitung. In einem anderen Leben ist der Autor und Übersetzer auch noch reichlich dekorierter Hörspielregisseur, u. a. ausgezeichnet mit dem Hörspielpreis der Kriegsblinden und dem Deutschen Hörbuchpreis.


Über Pop-Musik

Autor: Diedrich Diederichsen
Verlag: Kiepenheuer & Witsch (Erscheinungstermin: 08. März 2014)

Ganze Generationskohorten von Pop-Fans hat er angeregt und aufgestört: Diedrich Diederichsen. Nun erscheint mit »Über Pop-Musik« das Ergebnis seines lebenslangen Nachdenkens über Pop. »Über Pop-Musik« ist ein kluges, ein kontroverses Buch, dessen Thesen ganze Gebäude eilig zusammengezimmerter Übereinkünfte zum Einsturz bringen werden. Pop-Musik, sagt Diederichsen, ist gar keine Musik. Musik ist bloß der Hintergrund für die viel tiefer liegenden, viel weiter ausstrahlenden Signale des Pop. Pop ist ein Hybrid aus Vorstellungen, Wünschen, Versprechungen. Er ist ein Feld für Posen und Pakte, für Totems und Tabubrüche. Der Autor bezieht seine Argumente aus Semiotik und Soziologie ebenso wie aus der Geschichte und Gegenwart der Pop-Kultur und aus den angrenzenden Gebieten Jazz, Kino, Oper. Es dürfte das erste Buch sein, das der ganzen Vielgestaltigkeit des Phänomens Rechnung trägt, und das einzige, in dem gleichzeitig Theodor W. Adorno und Congo Ashanti Roy auftreten. Und es ist ein sehr persönliches Buch. Diederichsen greift immer wieder auf die eigenen Erfahrungen zurück, sein Initiationserlebnis war ausgerechnet ein Konzert des bleichen Bluesrockers Johnny Winter. Was er über dessen Auftritt schreibt, gilt für viele, die nach dem Zweiten Weltkrieg aufgewachsen sind: Pop hat »eingelöst, was wir alle immer schon geahnt hatten, aber als Kinder nie ganz genau wussten: dass es etwas gibt. Nicht, wovon Winter heulte, war wichtig, sondern dass in komischen Geräuschen ein Weg zur Welt war.«


Gravitationsfeld Pop: Was kann Pop? Was will Popkulturwirtschaft? Konstellationen in Berlin und anderswo

Herausgeber: Uwe Breitenborn, Thomas Düllo, Sören Birke
Verlag: transcript – cultural studies (Erscheinungstermin: Dezember 2013)

Popkultur ist ein Gravitationsfeld: Was bleibt oben, was fällt runter? Welche Kräfte wirken im Feld der Popkultur? Ob Musik, Lifestyle oder Clubszene: Politische und kulturelle Schwerkräfte und Konstellationen gilt es zu identifizieren, um Flugbahnen des Popgeschehens erkennen zu können. In diesem Band konkurrieren verschiedene Perspektiven: Reflektoren analysieren, sortieren und kartografieren das Geschehen. Produzenten_innen aus der Kulturwirtschaft kommen mit ihren Bestandsaufnahmen zu Wort. Nutzer sehen und behandeln die Dinge wieder anders als die Macher. Besonders im Fokus: der Kosmos Berlin. Hart treffen hier die Kräfte aufeinander. Was passiert in der Kulturwirtschaft dieser Stadt? Ist das komplexe Spiel der Kräfte steuerbar?


Mehr als laut: DJs erzählen

Autor: Jürgen Teipel
Verlag: Suhrkamp taschenbuch (Erscheinungstermin: 13. November 2013)

DJs erzählen. Von Partys und ständigem Unterwegssein. Von Beziehungen und Lampenfieber. Persönlichen Schlüsselerlebnissen und Geschlechterrollen. Von Ekstase und Drogen. Leben und Tod. Von den haarsträubenden Anfängen in Techno-Löchern wie dem »milk!« in Mannheim Anfang der Neunziger bis zu beseelten Plätzen mitten im kolumbianischen Dschungel in den Nullerjahren. Vom legendären Schwulenclub in Berlin bis zum Sonnenuntergang über einem Flüsschen in China. In »Mehr als laut« erzählen weltweit bekannte DJs wie Miss Kittin oder Richie Hawtin, DJ Koze oder Acid Maria über ihre musikalischen Erlebniswelten – und geben atmosphärisch atemberaubende, persönliche Einblicke in die DJ-Szene und Clubkultur.


Wir hatten Sex in den Trümmern und träumten: Die Wahrheit über die Popindustrie

Autoren: Tim Renner, Sarah Wächter
Verlag: Berlin Verlag (Erscheinungstermin: 15. Oktober 2013)

Wer wissen will, wie die Musikindustrie tickt, muss Insider wie Tim Renner fragen, Kenner, Macher und einst mächtigster Mann der Branche. Gemeinsam mit der Promoterin Sarah Wächter wirft er einen ebenso liebevollen wie messerscharfen Blick hinter die Kulissen der Popwelt. Was macht einen Star wirklich aus? Wer ist gekommen, um zu bleiben, und wer nächstes Jahr schon weg vom Fenster? Wer verdient, und wer wird verheizt? Tim Renner und Sarah Wächter wissen, wie das Musikgeschäft funktioniert. In »Wir hatten Sex in den Trümmern und träumten« erklären sie, wie das Business nicht nur Töne, sondern auch Typen und Träume verkauft, wie Stars gemacht und versenkt werden – und wer wirklich an den Schalthebeln der Popmaschine sitzt.


Nachtleben Berlin: 1974 bis heute

Herausgeber: Wolfgang Farkas, Stefanie Seidl, Heiko Zwirner
Verlag: Metrolit (Erscheinungstermin: 10. Oktober 2013)

„Oral und Visual History“ – Die einzigartige Dokumentation und Retrospektive über das Nachtleben von Berlin – von 1974 bis heute, von Subkultur bis Glamour, von Ost und West. Mit zahlreichen Originalbeiträgen und Hunderten von unveröffentlichten Fotos im Großformat. Wie keine andere Stadt weltweit steht Berlin für eine Grenzen sprengende Vielfalt gesellschaftlichen Lebens zwischen Hochkultur und Street Style, zwischen Retro und Avantgarde, zwischen Ost und West, zwischen Underground und Glamour. Der Motor für die Entwicklung der Stadt ist die Popkultur: Clubs, Kunst, Film, Mode, Literatur und Musik. “Nachtleben” ist das erste authentische Portrait der Stadt, das den Bogen von Punk über Techno bis zur Gegenwart spannt. Ein einzigartiges Dokument über die Welthauptstadt der Popkultur.


Draußen: Zum neuen Naturbezug in der Popkultur der Gegenwart

Herausgeber: Johannes Springer, Thomas Dören
Verlag: transcript – kultur- und medientheorie (Erscheinungstermin: Oktober 2013)

In den letzten Jahren ist die Popkultur wieder vermehrt von Naturbezügen geprägt. In Songs, Filmen, Romanen, in der Auseinandersetzung mit Vergemeinschaftungen und dem eigenen Körper tauchen Wälder, Folkgitarren und Slackertum auf. Doch diese Phänomene sind keine naive Rückkehr zur Hippiekultur – sie werden zu dem der Popkultur ganz eigenen Spiel mit den gesellschaftlichen Verhältnissen. Dabei nehmen sie sowohl utopisches Aufbegehren als auch dessen selbstreflexive Unterwanderung auf.


Texte zur Theorie des Pop

Herausgeber: Charis Goer/Stefan Greif/Christoph Jacke
Verlag: Reclam Verlag (Erscheinungstermin: 27. September 2013)

Die Anthologie versammelt kanonische wissenschaftliche Texte der vergangenen 50 Jahre sowie journalistische Beiträge und theoretische Reflexionen von Pop-Akteuren selbst. Sie bietet einen Überblick über zentrale Positionen der internationalen und interdisziplinären Poptheorie: exemplarische Beispiele aus Deutschland, Großbritannien, Italien und den USA ebenso wie unterschiedlicher Fachdisziplinen. Die Anordnung der ausgewählten Texte folgt der Chronologie ihrer Erstveröffentlichungen, um historische Entwicklungen nachvollziehbar zu machen. Knappe Einführungen in die einzelnen Texte zeigen zentrale Aspekte auf, ordnen sie in ihre Entstehungskontexte ein und verweisen auf Diskussionszusammenhänge und Rezeptionslinien.


Rebel Girl: Popkultur und Feminismus

Herausgeber: Evi Herzing, Hans Plesch, Jonas Engelmann – Autorin: Tine Plesch
Verlag: Ventil (Erscheinungstermin: September 2013)

Die im November 2004 verstorbene Journalistin, DJane und Radiomoderatorin Tine Plesch hat nicht nur frühzeitig die Bedeutung der Band Bikini Kill herausgestellt, sondern auch unzählige weitere feministische Themen im deutschen Popjournalismus lanciert; stets mit dem Enthusiasmus des Fans unter Beibehaltung eines kritischen Blicks. Viele ihrer Texte zu Riot Grrrl und Ladyfesten, elektronischer Musik und weiblicher Repräsentation, Gegenkultur und Gewalt oder Geschlechterverhältnissen in der Popkultur und im Popjournalismus haben bis heute nicht an Aktualität verloren.


Das Geschäft mit der Musik. Ein Insiderbericht.

Autoren: Berthold Seliger
Verlag: FUEGO (Erscheinungstermin: 09. August 2013)

Jeder hört Musik, doch kaum einer weiß wirklich, wie sie zum »Produkt« gemacht wird. Dieses Buch ist eine instruktive Einführung in fast alle Facetten des Geschäfts mit der Musik. Es wird erklärt, wie das Tourneegeschäft, die Plattenfirmen, das Copyright, Sponsoring oder die Gema funktionieren, und der Autor diskutiert die aktuellen Geschäftsmodelle und befasst sich mit der Rolle der Künstler und Kulturarbeiter, aber auch mit ihrer miserablen sozialen Situation. Doch dieses Buch ist auch eine Streitschrift für eine andere Kultur. Fast alle Bereiche des Musikgeschäfts werden heute von Großkonzernen dominiert – die Vielfalt der Kultur ist längst in Gefahr. Gleichzeitig erleben wir den Quotenterror – es zählt nur noch, was sich »verkauft«. Die Verhältnisse werden von Monopolen und der Politik, die den »Staatspop« fördert, bestimmt. Dem setzt Seliger ein Plädoyer für eine selbstbestimmte Kunst entgegen, die nach anderen Kriterien als denen des “Marktes” bewertet werden sollte.


Die ersten Tage von Berlin: Der Sound der Wende

Autor: Ulrich Gutmair
Verlag: Tropen (Erscheinungstermin: 01. August 2013)

Wie kam es, dass gerade die geteilte und durch Krieg und Diktaturen versehrte Stadt zu einer pulsierenden Metropole wurde? Wer Ulrich Gutmairs Spurensuche folgt, erfährt, warum die Zwischenzeit der Nachwende die Stadt und das Land noch heute prägt. Und warum Berlin heute ist, was es ist. Er lässt Akteure von damals zu Wort kommen und verwebt Erinnerungen mit historischem Material zu einem elektrisierenden Porträt der gerade wiedervereinigten Stadt auf dem Sprung zur Metropole.


Subkultur Westberlin 1979-1989

Autor: Wolfgang Müller
Verlag: FUNDUS (Erscheinungstermin: 26. März 2013)

West-Berlin war preiswert, trashig, muffig, marode: voll kreativer Freiräume für Lebensexperimente jenseits ökonomischen Drucks. Angeschoben von den Impulsen des Punk, entwickelt sich dort Ende der Siebziger eine vielfältig-lustvolle Subkultur. Illegale Bars und Clubs werden eröffnet, Fanzines kopiert, Super-8-Kinos, Bands und Minilabels in besetzten Häusern gegründet. Wolfgang Müller präsentiert West-Berlin als Produktionsraum, in dem sich Bewegungen kristallisierten, atomisierten und erst später zu breit wahrnehmbar bis heute wirkenden Gebilden formten.


ShePOP: Frauen. Macht. Musik!

Herausgeber: Thomas Mania, Sonja Eismann, Christoph Jacke, Monika Bloss, Susanne Binas-Preisendörfer
Verlag: Telos (Erscheinungstermin: 05. März 2013)

Der Katalog lädt dazu ein, in ein Stück der Rock- und Popgeschichte einzutauchen, die durch bedeutsa-me Musikerinnen und Aktivistinnen unterschiedlichster Fasson geprägt ist. Im Mittelpunkt steht das musikalische und kulturelle, das kreative und organisatorische Tun all dieser Beteiligten aus den drei Schaffensbereichen “Vor”, “Auf” und “Hinter der Bühne”. “In einer faktischen Bestandsaufnahme präsentiert der Katalog durchaus subjektive Positionen, die einen Eindruck von den Schwierigkeiten, aber auch den Erfolgen jahrzehntelanger Emanzipations- und Selbstbehauptungskämpfe konkretisieren und sehr lebensnah erden.“ Der Katalog enthält Beiträge von u.a. Sheila Whiteley, Anette Baldauf & Katharina Weingartner, Rosa Reitsamer, Birgit Richard und Diedrich Diederichsen.


Spex: Das Buch. 33 1/3 Jahre Pop

Herausgeber: Max Dax, Anne Waak
Verlag: Metrolit (Erscheinungstermin: 04. März 2013)

Die Bibel für die Jünger des Pop: Die besten Texte über Popkultur und Musik aus über drei Jahrzehnten. Das Nachschlagewerk und Zeitreisebuch in einem. Spex – nach dem englischen Slang-Ausdruck für Brille „specs“ benannt – erfand eine neue Sprache, in der seither in Deutschland über Popkultur gesprochen wird. Autoren wie Diedrich Diederichsen und Rainald Goetz, Klaus Theweleit und Georg Seeßlen schrieben und schreiben in Spex über den Stand der Dinge – in Musik, Kunst, Mode, Film und Literatur. Das Buch kompiliert Texte, Listen und Cover aus der Geschichte des Blattes.


On the Wild Side: Die wahre Geschichte der Popmusik

Autor: Martin Büsser
Verlag: Ventil (Erscheinungstermin: März 2013)

Über Pop schreiben können viele. Pop erzählen, einordnen und fundiert bewerten konnte Martin Büsser (1968-2010) wie kaum ein Zweiter. Seine zahlreichen Artikel und Interviews basieren genauso wie “On the Wild Side” nicht einfach auf Namedropping, Insiderwitzchen, Daumen hoch oder runter, sondern sind der Beweis für einen Zugang zur Popmusik, der immer auch die gesellschaftlichen und politischen Bedingungen mitdachte und herausstellte, unter denen sie entstand.


Der Klang der Familie: Berlin, Techno und die Wende

Autoren: Felix Denk, Sven von Thülen
Verlag: Suhrkamp taschenbuch (Erscheinungstermin: 14. März 2012)

Am 13. März 1991 begannen die 90er Jahre. Nur wenige Meter vom ehemaligen Todesstreifen entfernt eröffnete in einer massiven unterirdischen Stahlkammer der Club »Tresor«. Von hier aus breitete sich mit 180 BPM die Jugendkultur aus, die Ost und West vereinte: Techno. DJs, Clubmacher, Musikproduzenten, Türsteher und Szenegestalten, Menschen aus der Mitte der Bewegung und von ihren Rändern, sie alle kommen in »Klang der Familie« zu Wort und lassen eine Zeit lebendig werden, in der alles möglich schien.


Retromania: Warum Pop nicht von seiner Vergangenheit lassen kann

Autor: Simon Reynolds – Übersetzer: Chris Wilpert
Verlag: Ventil Verlag (Erscheinungstermin: Oktober 2012)

Warum Gestern das neue Heute ist … Wir leben in einem Zeitalter des Pop, das völlig verrückt ist nach ständiger Erinnerung: Wiedervereinigungen von Bands und endlose Reunion-Touren, umfangreiche Wiederveröffentlichungen von Klassikern, mit Outtakes vollgestopfte Box-Sets, Neuverfilmungen oder Fortsetzungen sattsam bekannter Filme, Nostalgie-Shows und Bildbände über drittklassige TV-Stars aus der Kindheit … Nur: Was wird passieren, wenn der Popindustrie die Vergangenheit ausgeht? Steuern wir auf eine Art kulturell-ökologische Katastrophe zu, wenn das Archiv restlos geplündert und der Strom der Popgeschichte endgültig versiegt ist? Simon Reynolds, einer der bedeutendsten zeitgenössischen Musikjournalisten, behauptet, dass wir längst den kritischen Punkt überschritten haben.


Sex, Love & Rock’n’Roll

Autor: Hollow Skai
Verlag: Hannibal Verlag (Erscheinungstermin: 26. Oktober 2011)

Willkommen in der Welt der Doktorspiele und des Gruppensex, der obszönen Texte und gezielten Tabuverletzungen! Hollow Skai lädt Sie ein zu einer Reise, die aus den miefigen 1950ern, als Elvis noch ein Hüftschwung genügte, um die Welt zu empören, direkt in die Gegenwart führt, in der es zum guten Ton gehört, wenigstens bisexuell zu sein und sich von Madonna küssen oder von Eminem schwängern zu lassen. Mit »Sex, Love & Rock’n’Roll« präsentiert der »Großmeister der Kleinstform« (Amazon) die größten Affären und Rosenkriege der Pop-Geschichte, die begehrtesten Sexsymbole und die erfolgreichsten Ladykiller, die schärfsten Bad Girls und die geilsten Pin-ups. Und natürlich jede Menge Listen mit Songs über das Thema Nr. 1.


Komm, wir werfen ein Schlagzeug in den Schnee: Die Pop-Tagebücher

Autor: Eric Pfeil
Verlag: KiWi (Erscheinungstermin: 22. Februar 2010)

Es geht um Musik. Der Musikkritiker Eric Pfeil sucht die Glückseligkeit. Im unerbittlich peitschenden Daseinsgraupel findet er Freude und Schönheit in der Popmusik – und verzweifelt genauso oft an ihr. An seinem 38. Geburtstag beschließt Eric Pfeil nicht nur, die Band für Afrika wieder zusammenzubringen, sondern beginnt auch ein popkulturelles Tagebuch, in dem er der Frage nachgeht, wie man als jemand, der die 40 im Visier hat, seine Liebe zur Popmusik lebendig halten kann.


Romane


Modern Girl- mein Leben mit Sleater Kinney

Autor: Carrie Brownstein
Verlag: Benevento Verlag, Salzburg (Erscheinungstermin: 07. November 2016)

Aus dem Amerikanischen von Stefanie Jacobs. Carrie Brownstein erzählt vom Aufwachsen in einer Kleinstadtidylle, deren Fassade früh zu bröckeln beginnt, vom Leben vor, mit und nach einer der bekanntesten Punkbands der USA und von dem Versuch, sich selbst in und außerhalb der Musik zu finden.


Worauf du dich verlassen kannst

Autor: Kate Tempest
Verlag: Rowohlt Verlag (Erscheinungstermin: 21. Mai 2016)

Die preisgekrönte Rapperin und Lyrikerin Kate Tempest presst mit ihrem Debüt ihre Hand ans finstere, schlagende Herz der Metropolen, das im allesüberdauernden Takt von Drogen, Begehren und Freundschaft schlägt. Ihre Helden Becky, Pete, Leon und Harry haben Jobs, für die es keine Ausbildung und Geld, für das es ungewaschen keine Verwendung gibt. Sie müssen raus, raus aus London – und kommen doch nicht davon los. Tempest nimmt uns mit in die Häuser und Herzen der kleinen Leute, in ihre Familien und zeigt uns Momente voller Schönheit, Enttäuschung, Ehrgeiz und Scheitern. Klug, niemals zynisch und immer voller Empathie stellt «Worauf du dich verlassen kannst» die Frage, wie wir leben und einander lieben – und zeigt uns, dass gute Absichten nicht notwendigerweise zu den richtigen Entscheidungen führen.


Selbst

Autor: Thomas Meinecke
Verlag: Suhrkamp Verlag (Erscheinungstermin: 10. Oktober 2016)

Eine WG in Frankfurt am Main: Eva (Mode-Redakteurin, Kunsthistorikerin, »Prinzessin«), Genoveva (autodidaktische Sexualwissenschaftlerin, Forschungsschwerpunkte: Autogynophilie und Selfie Culture) und Venus (androgynes Model, Kulturwissenschaftlerin, Forschungsschwerpunkt: die Kolonien deutscher Vormärz-Auswanderer in Texas, insbesondere die Geschichte der nach Bettina von Arnim benannten libertären Kommune am Llano River). Sie schießen Modestrecken in der Baustelle der EZB, werden Zeuge der polizeilichen Erstürmung des Instituts für Vergleichende Irrelevanz, gehen tanzen im »Robert Johnson« und suchen nach Zärtlichkeit jenseits einer von Freud, Foucault oder Butler als Gefängnis geschilderten Sexualität. Sie sind die Hauptfiguren in einem mal platonischen, mal erotischen Postgender-Liebesreigen, inszeniert von Thomas Meinecke, feministischer Autor, Anhänger weiblichen Schreibens und Schriftsteller-Darsteller im eigenen Roman.


Die Bar

Autor: Ju Innerhofer
Verlag: Metrolit (Erscheinungstermin: 20. Juni 2013)

Die Bar erzählt auf authentische Weise die Geschichte eines Sommers in einem berühmt-berüchtigten Club in Berlin. Drei Freunde sind beseelt von der Euphorie des Rauschs, vom Leben jenseits des Realitätsprinzips. Doch irgendwann geht die Party zu Ende.


So was von da

Autor: Tino Hahnekamp
Verlag: KiWi Paperback (Erscheinungstermin: 08. November 2012)

Es ist Silvester und auf dem Kiez in St. Pauli beginnt die irrste Nacht des Jahres. Nur Oskar Wrobel würde lieber liegen bleiben. Geht aber nicht. Weil ihm gleich sein Leben um die Ohren fliegt. Er betreibt einen Musikclub am Ende der Reeperbahn. Seine Freunde sind seltsam, aber großartig, sein Leben ein Fest. Aber jetzt, während in den Straßen von St. Pauli die Böller explodieren, laufen die Vorbereitungen für die große Abrissparty. Denn Oskar hat Schulden und keine Ahnung, was aus ihm werden soll. Zum Glück bleibt ihm kaum Zeit, darüber nachzudenken, denn ein verzweifelter Ex-Zuhälter stürmt seine Wohnung, sein bester Freund zerbricht am Ruhm, die lebenslustige Nina malt alles schwarz an, im Club geht’s drunter und drüber, und dann sind da noch der tote Elvis, die Innensenatorin und – Mathilda, Mathilda, Mathilda. »Alles, was ein guter Roman braucht: Haltung, Witz, Energie und eine eigene Sprache. ›So was von da‹ feiert die Liebe, die Schönheit und die Freundschaft, und zwar mit einer Leidenschaft, die ansteckend ist.« (Deutschlandfunk)