Labelförderung

DIE ANTRAGSFRIST FÜR 2014 IST ABGELAUFEN

Musicboard vergibt Labelförderung in Höhe von 91.184,00 Euro

In den vom Musicboard initiierten Gesprächsrunden mit Experten_innen der Berliner Musikszene, den sogenannten Kamingesprächen, wurde im Laufe des letzten Jahres versucht die aktuellen Bedarfe der lokalen Musikwirtschaft herauszukristallisieren und zu diskutieren. Eine der neuen Herausforderungen, insbesondere für Labels, stellt dabei die immer komplexer werdende digitale Datenverwaltung dar. In der Praxis stellt die möglichst genaue Erfassung und Abrechnung der ein- und ausgehenden Lizenzgelder eine der wichtigsten administrativen Aufgaben eines Labels dar. Die dazu benötigte Software entwickelt sich stetig weiter und stellt gerade kleine Labels vor die Schwierigkeit diese Umstellung zu finanzieren. Das Musicboard reagiert damit auf ein aktueles lokales Problem der Berliner Musikwirtschaft und rief Anfang des Jahres ein neues und bisher einzigartiges Förderprogramm zur Labelförderung ins Leben. Der Bedarf ist groß. 38 Berliner Labels verschiedenster Genres reichten einen Antrag zur Förderung ein. Aufgrund der großen Nachfrage hat das Musicboard entschieden alle 38 Labels zu unterstützen und die Umsetzung der anstehenden Softwareumstellung oder geplante Softwareneunutzung zu fördern, indem die personellen Bedarfe und Schulungen ihrer Mitarbeiter_innen finanziert werden.

Hier die geförderten Labels:

7 Star Music&Media!K7 Records Ask my management GmbHAreal RecordsAsphalt Tango RecordsBest WorksBlackbird MusicCity SlangCynosure RecordingsDantzeDomino Recording Company Bar 25Fahrenheit EntertainmentGet Physical MusicGrönland DeutschlandGut EnterpriseInnervisionsITALICKaraoke Kalk Kollektif – Memento Records c/o db artists berlinMinus MultimediaMobilee Records Morr Music Mo’s Ferry ProductionsMotor Entertainment – Ostgut TonPampa RecordsPiranha ArtsSinnbusSnowhiteSonaroma RecordsSonar KollektivStil vor Talent Sugar Candy MountainTraumton RecordsTresor RecordsURSL Records


Das Musicboard fördert, indem es in innovative Projekte investiert, durch die sich positive Effekte für die Popmusikszene und -wirtschaft insgesamt ergeben. Ein Förderschwerpunkt ist dabei die Berliner Musikinfrastruktur. Im Jahr 2013 wurden in mehreren Gesprächsrunden des Musicboards mit Expert_innen Bedarfe evaluiert und diskutiert. Die Herausforderung für die Musikwirtschaft, insbesondere für Labels, ihre digitalen Daten effektiv zu verwalten, wird immer komplexer. Aber gerade eine möglichst genaue Erfassung und Abrechnung der ein- und ausgehenden Lizenzgelder ist eine der wichtigsten administrativen Aufgaben eines Labels. Die dazu benötigte Software entwickelt sich stetig weiter und stellt gerade kleine Labels vor die Schwierigkeit, die Umstellung zu finanzieren.

Deshalb wird das Musicboard 2014 erstmalig Labels dabei unterstützen, die für sie anstehende Softwareumstellung oder geplante Softwareneunutzung umzusetzen, indem es die personellen Bedarfe und Schulung ihrer Mitarbeiter_innen finanziert.

1) Alle Akteure der Popmusikbranche, die in Berlin ansässig sind, d.h. in Berlin wohnen, einen Geschäftssitz, eine Niederlassung oder eine Betriebstätte haben, können einen Antrag stellen. Davon abweichend kann ein Projekt auch dann gefördert werden, wenn die Förderung im besonderen popkulturellen oder musikwirtschaftlichen Interesse von Berlin liegt.

2) Es können gefördert werden: Personalkosten, die anfallen, um das Unternehmen zu digitalisieren oder neue digitale Systeme einzuführen; Schulungen für Mitarbeiter_innen im Umgang mit neuer Software.

3) Kooperationsprojekte, in diesem Fall der Zusammenschluss mehrere Labels z.B. für ein gemeinsames Schulungsprogramm, werden begrüßt. Labels können zu diesem Zweck auch gemeinsam einen Antrag auf Förderung stellen und eine Schulung ihrer Wahl vorschlagen.

4) Eine Förderung wird als Festbetrags- oder Fehlbedarfsfinanzierung vergeben. Ein Rechtsanspruch auf Förderung durch das Musicboard oder das Land Berlin besteht nicht.

5) Die Frist zur Einreichung der Anträge ist der 1. April 2014.

6) Das eingereichte Projekt darf vor der Bewilligung nicht in der Umsetzung sein und sollte Ende November 2014 abgeschlossen sein.

Bei eventuellen Rückfragen wenden Sie sich bitte direkt per E-Mail an das Musicboard.

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